BRUNDIBÁR

Eine musikalische Lesung für Kinder in deutscher und ukrainischer Sprache

Sonntag, 26. April 2026, 11 und 14 Uhr

Pasinger Fabrik, August-Exter-Straße 1

Es lesen, singen und spielen Mitglieder der Bayerischen Staatsoper, Musiker des Bayerischen Staatsorchesters und der Unterstufenchor des Karlsgymnasiums München Szenen aus dem Buch und der Kinderoper Brundibár, einer Geschichte des Triumphs von Gemeinschaft und Zusammenhalt über das Böse. Am Klavier der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper.

Eine Koproduktion der Bayerischen Staatsoper und des Kultur- und Spielraum e.V./Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Pasinger Fabrik

Veranstalter: Kulturforum München-West e.V.

Kooperationspartner: Room 28 e.V. und Edition Room 28 Hannelore Brenner

Anmeldung unter: kjwpasing@kulturundspielraum.de, Tel.: 089/888 88 06 oder kultur@kulturforum-mwest.de

Der Eintritt ist frei

Zwei arme Geschwister triumphieren mit Hilfe ihrer Freunde über den niederträchtigen Leierkastenmann Brundibár. Ein Triumph von Gemeinschaft und Zusammenhalt über das Böse. Das ist die Grundidee der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister, die1943 und 1944 über fünfzig Mal mit deportierten jüdischen Kindern im Ghetto von Theresienstadt aufgeführt wurde.
Szenen aus der Oper und dem gleichnamigen Buch von Hannelore Brenner und Maria Thomaschke lesen, singen und spielen Mitglieder der Bayerischen Staatsoper, Musiker des Bayerischen Staatsorchesters und der Unterstufenchor des Karlsgymnasiums München. Am Klavier der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und Schirmherr des Projekt Vladimir Jurowski. Eine Koproduktion der Bayerischen Staatsoper und des Kultur- und Spielraum e.V./Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Pasinger Fabrik 089/888 88 06 oder kultur@kulturforum-mwest.de

Veranstalter: Kulturforum München-West e.V.
Kooperationspartner: Room 28 e.V. und Edition Room 28 Hannelore Brenner.

Eintritt ist frei, Anmeldung unter: kjwpasing@kulturundspielraum.de, Tel.:

Zu den Urhebern der Oper: Hans Krása (1899 – 1944) studierte bei Alexander von Zemlinsky Komposition und war als Lehrer, Komponist und Dirigent tätig. Nach seiner Deportation in das Ghetto Theresienstadt orchestrierte er die 1938 entstandene Oper Brundibár entsprechend den im Lager zur Verfügung stehenden Möglichkeiten neu und führte das Werk erstmals am 23. September 1943 mit Kindern des Ghettos auf. 1944 wurde er nach Auschwitz deportiert und dort in der Gaskammer ermordet.

Adolf Hoffmeister (1902 – 1973), geboren in Prag, war Schriftsteller, Karikaturist, Illustrator, Maler, Dichter, Dramatiker, Journalist und Diplomat. Nach dem Krieg leitete er als Professor an der Prager Akademie für angewandte Kunst ein Institut für Kinderbuchillustrationen und Zeichentrickfilme

Blind – date – Vorlesen

Donnerstag, 23. April 2026, 17:00-18:30 Uhr

vor dem Pasinger Rathaus

Foto: S.v.H. privat

Der Schauspieler und Musiker Silvester von Hösslin ist der Vorleser beim „Speed Dating mit Büchern“, die die großen und kleinen Gäste aus dem Bücherschrank aussuchen: Einfach ein Buch holen und zuhören. Er singt und spielt bei jedem Wetter auf seiner Gitarre beim roten Bücherschrank, der dem Kulturforum gehört. Keine Anmeldung, keine Eintritt, einfach um 17  vorbeikommen und genießen…..

Mit dem Antrag zur Errichten eines „öffentlichen Bücherschranks“ in Pasing an den Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing (BA) für die Sitzung am 4. 2. 2014 fing alles an.

Nach dem Beispiel vom ersten offenen Bücherschrank in Schwabing am Nordbad sollen auch in Pasing BürgerInnen Bücher zum Tausch oder zur Mitnahme kostenlos, anonym und ohne jegliche Formalitäten mitnehmen und anbieten können – 24 Stunden und barrierefrei zugänglich ermöglicht werden.

Den Antrag haben zwei Mitglieder unseres damaligen Vorstandes, Evelyn Lang und Angela Scheibe-Jaeger, die auch Mitglieder im BA waren, gestellt. Mit Erfolg, die Genehmigung des Kreisverwaltungsreferats kam am 11.11.2015, verantwortlicher Projektleiter wurde Dr. Rüdiger Schaar, ebenfalls ehrenamtliches Mitglied im Unterausschuss Kultur und Heimatspflege im Bezirksausschuss Pasing Obermenzing und Mitglied im Kulturforum München West. Eigentümer des Bücherschranks mit allen Rechten und Pflichten ist seither das „Kulturforum München-West e. V.“, das 25 % der Gesamtkosten aus Vereinsmitteln finanziert hat. Am internationalen Welttag des Buches am 23.4.2016 fand die feierliche Eröffnung statt.

Welttag des Buches – Mitmach – Lesung für Kinder ab 3 Jahren mit Eltern und Großeltern

Donnerstag, 23. April 2026, 15:30-16:30 Uhr

Stadtbibliothek Pasing, Bäckerstraße 9

Foto: A. Kuhn: privat

Am Donnerstag, 23. 4. 2026, dem Welttag des Buches, der seit 30 Jahren auch in Deutschland gefeiert wird, bieten das Kulturforum München-West

und die Stadtbibliothek Pasing wieder eine Mitmach-Lesung für Jung und Alt mit dem Autor und Schlagzeuger Andy Kuhn an. Er liest nicht nur aus seinen eigenen Büchern, sondern bringt auch interessante Percussionsinstrumente mit.

Der Eintritt ist frei, Anmeldung erbeten: einladungen@kulturforum-mwest.de.

Führung Katholische Akademie in Bayern /  Schloss Suresnes Haus, Garten, Kunstwerke

Mandlstr. 23. 80802 München

Bild: U.Turner

Das Schloss Suresnes, das auch Werneckschlößl genannt wird, liegt mitten in Schwabing und wird von der Katholischen Akademie Bayerns als Tagungsstätte genutzt. Es  wurde 1718 als Lustschlösschen des adeligen Kabinettssekretärs Kurfürst von Wilhelm erbaut.

Mehr als 120 Kunstausstellungen mit Werken zeitgenössischer Künstler wurden bisher im Kardinal-Wendel-Haus durchgeführt. Eine nicht unerhebliche Zahl von Kunstwerken haben dauerhaft einen Platz in den verschiedenen Gebäudeteilen gefunden – im Kardinal-Wendel-Haus, dem Viereck-Hof, dem 1937 von der Erzdiözese München und Freising erworbenen Schloss Suresnes und im wunderschönen Park.

Führung frei;
Bitte melden Sie sich an unter einladungen@kulturforum-mwest.de 

Das Schloss Suresnes wurde 1715 bis 1718 vermutlich durch Johann Baptist Gunetzrhainer nach dem Vorbild des Château de Suresnes bei Paris für den Kabinettsekretär Franz von Wilhelm errichtet. Ab 1756 wechselten die Besitzer stetig. 1855 bezog es Carl August von Steinheil, 1869 und 1870 lebte und arbeitete dort Elisabet Ney.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss Suresnes zum beliebten Treffpunkt für junge Künstler, Maler wie Hans Reichel und Paul Klee hatten unter anderem ihre Ateliers im Schloss.

1937 erwarb das Erzbistum München und Freising das barocke Schloss. Seit 1967 dient es als Tagungsstätte für die Katholische Akademie in Bayern.

Zum Themenkatalog der Katholischen Akademie in Bayern gehört die Kunst.

Mehr als 120 Kunstausstellungen wurden bisher im Kardinal-Wendel-Haus durchgeführt. Und auf dem Gelände der Akademie sind mehr als zwanzig Kunstwerke dauerhaft zu finden.

Künstler: Der Bildhauer Josef Henselmann(1898 ‒ 1987); Der Glas- und Kirchenkünstler Helmut Ammann (1907 – 2001); Der Bildhauer Roland Friederichsen* (1910 – 1992); Der Medizinprofessor Heinz Spiess (1920 – 2015), der sich auch künstlerisch betätigte; Die Bildhauerin Christine Stadler* (1922 – 2001); 1986 gestaltete Antje Tesche-Mentzen den 1,8 Meter hohen Bronzebrunnen »Baum des Lebens«.

Weitere Künstler, die mit Arbeiten vertreten sind:  Jörg Kicherer: »Ich bin das Licht der Welt«, 1997; . Dorothée Aschoff: »Türkis-Brauner Schaufelkopf«, 2000; . Claudia Baltzer: Ohne Titel, 2004; . Alf Lechner: »WV 704 Würfelteilung« und »WV 707 Würfelteilung«, 2014;  Martin Wöhrl: »Feld«, 2015; der Bildhauer Blasius Gerg (1927 – 2007) gestaltete das fast 25 Meter breite Steinrelief mit dem Titel »Vom Chaos zur Ordnung«; seit 1970 steht hier einer der beiden 1848 von Johann von Halbig* (1814 – 1882) für das Wittelsbacher Palais in der Briennerstraße gestalteten Steinlöwen u.a.

Ausstellung „ROST & ASCHE“

Vernissage am Freitag 20. März 2026, 19:00 Uhr

Ausstellung in der Unterkirche von St. Raphael, Lechelstraße 52/Ecke Waldhornstraße München-Hartmannshofen

Asche und Rost sind vor allem durch ihre gemeinsame Symbolik von Vergänglichkeit,

Zeit und Transformation verbunden. Beide Materialien stehen dafür, dass etwas einmal stabil und eindeutig war und nun – durch seinen Zerfall – in einen mehr-deutigen Zustand übergegangen ist. Sowohl Asche als auch Rost können für Wandlung und mögliche Erneuerung stehen: aus Zerstörtem entsteht ein neues

Bild, eine neue Form, eine neue Geschichte.

Die Ausstellung geht vom 21.03.2026 bis 5.04.2026. Die  Öffnungszeiten sind samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter ist die Kirche St. Raphael in Kooperation mit dem Kulturforum München-West e.V. Kuratoren: Irene Bauer-Conrad, Fabian Vogl