Zusammen mit dem Förderverein des Karlsgymnasiums laden wir Sie ein zu einem Cello-Fest mit dem renommierten Cellisten Wen-Sinn Yang und fünf herausragenden jungen Talenten aus verschiedenen Ländern: Yung-Tzu Wang, Alex Lau, Tzu-Shao Chao, Sarah Moser und Balázs Dolfin. Gemeinsam präsentieren sie ein faszinierendes Programm mit Werken von Edvard Grieg, Gioachino Rossini, Antonín Dvořák, Manuel de Falla und anderen – voller Leidenschaft, Virtuosität und kammermusikalischer Spielfreude. Ein Programm, das die ganze Klangvielfalt des Violoncellos erlebbar macht.
Wir freuen uns, dass dieses Konzert in der neuen Aula des Karlsgymnasiums stattfinden kann. Dieser Neubau ist sehr gelungen und er bietet – neben einer hervorragenden Akustik – auch etwas mehr Platz für die Konzertbesucher. Ermöglicht haben das unser Mitveranstalter, der Förderverein des Karlsgymnasiums, sowie Herr Oberstudiendirektor Dr. M. Ludolph.
Eintritt: € 28; ermäßigt für Vereins-Mitglieder € 23, für Schüler und Studierende unter 30J. € 5 Karten nur an der Abendkasse Reservierung empfohlen unter: info@kammermusik-pasing.de
Wen-Sinn Yang beschreibt seine Programmauswahl so:
„Dank seines weiten Tonumfangs und seiner warmen Klangfarbe eignet sich das Violoncello besonders gut für das gemeinsame Musizieren im Ensemble. Das erkannte schon Gioachino Rossini, als er seine Oper Wilhelm Tell mit einem ausgedehnten Cellosolo eröffnete, das von der Cellogruppe begleitet wird. Da das Originalrepertoire für mehrere Violoncelli vergleichsweise überschaubar ist, greifen wir gerne auf Bearbeitungen zurück.
Den Auftakt des Konzerts bildet Edvard Griegs Holberg-Suite, die Musikliebhabern vor allem in ihrer Fassung für Streichorchester bekannt ist. Weniger bekannt ist, dass auch diese Version auf eine Bearbeitung des Komponisten selbst zurückgeht. Mit Werken von Dvořák, Popper und Herbert tauchen wir anschließend in die Klangwelt der Romantik ein. Den ersten Konzertteil beschließen wir mit einer frechen Paraphrase von Fazıl Say über Mozarts berühmten Türkischen Marsch.
Im zweiten Konzertteil dominieren iberische und südamerikanische Klangfarben. Auf Georges Bizets Carmen-Fantasie mit der berühmten Habanera folgt eine Suite spanischer Lieder, die Manuel de Falla mit großer Raffinesse musikalisch gestaltet hat. Mit schwungvollen Rhythmen und moderneren Tanzformen wie Tango und Bossa Nova lassen wir den Abend temperamentvoll ausklingen.“
Wen-Sinn Yang, gefeierter Weltstar und seit 2004 Professor für Cello an der Hochschule für Musik und Theater in München, gilt als einen der vielseitigsten Cellisten der Gegenwart. Neben seinem Wirken als international geschätzter Solist unter Dirigenten wie Sir Colin Davis, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Shiao-Chia Lü, Grzegorz Nowak, Daniel Klajner, Yukata Sado oder Michael Hofstetter und mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Shanghai Symphony, dem NHK Tokyo, dem Royal Philharmonic Orchestra London und dem Russischen Staatsorchester Moskau, ist Wen-Sinn Yang auch ein begehrter Kammermusikpartner. Sein breitgefächertes Repertoire ist auf über 30 CDs dokumentiert.
Seine fünf Kolleg*innen und Freunde haben alle im Laufe ihrer Ausbildung seinen Weg gekreuzt bzw. studieren noch bei ihm:
Tzu-Shao Chao, geboren 2001 in Taiwan, begann im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel. Sein außergewöhnliches Talent wurde früh erkannt und durch nationale Förderprogramme und internationale Meisterkurse unterstützt. Nach einer intensiven Ausbildung in Taiwan setzte Tzu-Shao Chao seine künstlerische Laufbahn in Europa fort. Sein Bachelorstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zusätzliche künstlerische Impulse erhielt er im Rahmen von Studien an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid sowie an der École Normale de Musique de Paris beim Quatuor Modigliani. Für das Masterstudium wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater München zu Prof. Wen-Sinn Yang, wo er im Zertifikatsstudium Meisterklasse seine Ausbildung fortsetzt. Parallel dazu widmet er sich mit großer Hingabe der Kammermusik und ist derzeit Mitglied im Masterstudiengang Kammermusik (Streichquartett) bei Prof. Raphaël Merlin. Seit 2024 ist er festes Mitglied des HANA Quartetts. Er ist als Solist mit namhaften Orchestern aufgetreten, war als Kammermusiker bei Festivals, Konzertreihen und Rundfunkaufnahmen in Deutschland und Taiwan zu hören und hat bei internationalen Wettbewerben zahlreiche Preise und Ehrungen erhalten.
Balázs Dolfin zählt zu den vielseitigsten ungarischen Cellisten seiner Generation. Er befindet sich derzeit in seinen Doktoratsstudien im Studiengang Excellence in Performance bei Prof. Julian Steckel an der Hochschule für Musik und Theater München, wo er zuvor bereits sein Masterstudium sowie sein Konzertexamen bei Prof. Wen-Sinn Yang abschloss. Er wurde bereits als Zwölfjähriger an die Franz Liszt Academy Budapest aufgenommen und gewann seither zahlreiche nationale und internationale Preise. Als Orchestermusiker ist er vielseitig aktiv und spielte mit renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und im WDR Sinfonieorchester Köln. In verschiedenen Kammermusikformationen und Ensembles trat er bereits in ganz Europa, den USA und Neuseeland auf. Ferner engagiert er sich als Pädagoge, wo er bei Meisterkursen in verschiedenen Ländern sein Wissen weiter gibt.
Alex Lau, geb. 2002 in Hongkong, ist ein Cellist mit internationaler Konzerttätigkeit in Europa, den USA und Asien. Er trat bei renommierten internationalen Akademien und Festivals auf und arbeitete mit Künstlerpersönlichkeiten wie Antje Weithaas, Ani Kavafian, Robert McDonald, Catherine Cho, Mi-kyung Lee und Roland Glassl zusammen. Als Solist konzertierte Alex Lau mit namhaften Orchestern. Außerdem widmet er sich intensiv der Kammermusik und realisierte gemeinsam mit dem Choreografen Jacopo Godani und der Dresden Frankfurt Dance Company interdisziplinäre Produktionen, die Werke von Bach, Ligeti und Kodály mit zeitgenössischem Tanz verbinden. Er konnte zahlreiche Erfolge bei internationalen Wettbewerben verzeichnen. In der Saison 2025/26 wurde er von Christoph Poppen als Gast-Solocellist der Hong Kong Sinfonietta engagiert. Alex Lau ist Stipendiat von Villa Musica, Yehudi Menuhin Live Music Now München sowie des Hong Kong Jockey Club Music and Dance Fund. Nach seiner musikalischen Ausbildung in Hongkong studierte er in Dresden und München. Derzeit absolviert er sein Masterstudium bei Prof. Julian Steckel an der Hochschule für Musik und Theater München; zu seinen prägenden Lehrern zählen außerdem Laurent Perrin, Norbert Anger und Wen-Sinn Yang.
Sarah Moser ist eine junge vielseitige Cellistin aus Salzburg. Auftritte als Solistin gab sie bereits u.a im Bruckner Haus Linz, Salzburger Festspielhaus, Cuvilliès-Theater München, im großen Saal des Mozarteums und der Salzburger Felsenreitschule. Mit kleineren Kammermusikbesetzungen gibt sie regelmäßig Konzerte in Österreich, Deutschland, Schweiz und Ungarn. Mit ihrem Klaviertrio „Mosertrio“ ist sie bei internationalen Festivals zu hören und bringt Programme aus einer Mischung von Klassik und Jazz auf die Bühne. Ihre Ausbildung begann sie am Mozarteum Salzburg, studierte an der Musikhochschule Lübeck sowie an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Wen-Sinn Yang, Prof. Julian Steckel und Prof. Kristin von der Goltz (Barockcello). Sie erspielte mehrere Preise, ist Stipendiatin des von Yehudi Menuhin gegründeten Live Music Now Vereins und Preisträgerin des Gasteig Wettbewerbs 2022. Von 2022 bis 2024 war sie Akademistin der bayrischen Staatsoper in München. 2025 gewann sie den 1. Preis beim „music matters“ Wettbewerb in München.
Yung-Tzu Wang aus Taiwan hat mit acht Jahren begonnen Cello zu spielen. Ihr Bachelor-Studium hat Sie am Mozarteum bei Prof. Giovanni Gnocchi abgeschlossen und macht derzeit ihren Master in München bei Prof. Wen-Sinn Yang. Daneben hat sie an zahlreichen Meisterkursen teilgenommen. Bei mehreren internationalen Wettbewerben hat sie Preise erzielt, u.a. gewann sie 2020 den ersten Preis beim American International Young Artist Award (2020), war Finalistin beim Classic Strings Wettbewerb (2022), gewann den Oberstdorfer ZAK-Jubiläumspreis (2022) und den Chimei Arts Award (2023). Seit 2023 ist sie auch Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V. und hat 2024 den Förderpreis des Seefeld Festivals gewonnen. Mit Tzu-Shao Chao zusammen bildet sie das Edula Duo.
Wege zur neuen Spielstätte Das Karlsgymnasiums ist ab Pasing Bahnhof sehr gut mit MVV-Bussen zu erreichen: Bus 160 (-> Waldfriedhof), Halt: Avenariusplatz, 5 Minuten Fußweg Bus 56 (-> Fürstenried West), Halt Engelbertstraße, 11 Min. Fußweg durch den Park Bus 57 (-> Laimer Platz), Halt Engelbertstraße, 11 Min. Fußweg durch den Park Bus 259 (-> Martinsried), Halt Planegger Straße, 9 Min. Fußweg durch den Park
Das von dem Lautenisten Helmut Weigl gegründete Ensemble SiTé präsentiert am 3. Advent Musik zur Weihnachtszeit aus dem Barock und dem 20. Jahrhundert. Helmut Weigl hat alle Stücke für Hackbrett, Chitarrone und Renaissancelaute eingerichtet.
Das Ensemble SiTé hat es sich zur Aufgabe gemacht, Musik aus verschiedenen Epochen auf Instrumenten aus ebendiesen Epochen zu präsentieren. Das Programm enthält Stücke von Michel Corrette (1707-1795), Alessandro Piccinini (1566-1638), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Alexandre Tansmann (1897-1986) und Helmut Weigl (*1956).
Das Ensemble SiTé, das sind Hanna Obermeier, Chitarrone, Michel Watzinger, Hackbrett, und Helmut Weigl, Renaissancelaute und Arrangements.
Eintritt: € 20; ermäßigt für Vereins-Mitglieder € 17, für Schüler/ Studierende unter 30J. € 5 Karten nur an der Abendkasse. Reservierung empfohlen unter: einladungen@kulturforum-mwest.de
Die Instrumente
Die oder der Chitarrone, ein Lauteninstrument mit 14 Saiten, erlebte ihre/seine Blütezeit in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, sowohl als Generalbassinstrument als auch als Soloinstrument. Das chromatische Hackbrett, eine Entwicklung des 20. Jahrhunderts, geht auf das diatonische Salterio zurück, das insbesondere in Italien im 18. Jahrhundert seine Blütezeit hatte. Die sechs-chörige Renaissancelaute, eine von vielen Formen der Lautenfamilie, erlebte ihre Blütezeit im 16. Jahrhundert, wobei die kleine, in A gestimmte Variante besonders beliebt war.
Biografien der Musiker*innen
Hanna Obermeier studierte klassische Gitarre bei Susanne Schoeppe am Richard-Strauss-Konservatorium München und schloss das Studium mit dem „Pädagogischen Diplom“ der Hochschule für Musik und Theater München und der künstlerischen Reife mit Schwerpunkt Kammermusik ab. Neben der Gitarre legte sie weitere Schwerpunkte auf das Zusatzfach Alte Musik mit der Theorbe/Chitarrone. Seitdem konzertiert sie in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen, sowohl mit der Gitarre als auch mit dem Chitarrone u.a. im Passauer Städtetheater, dem Oberammergauer Festspielhaus und beim Dresdner Gitarrenfestival. Zusätzlich unterrichtet sie als Gitarrenlehrerin.
Michel Watzinger ist ein Münchner Musiker, der Hackbrett und Zither studiert hat (am Richard-Strauss-Konservatorium München in Kooperation mit den Hochschulen für Musik in Augsburg und Nürnberg).
Er verbindet traditionelle und internationale Volksmusik mit Klassik, Alter Musik, Pop, Klezmer, sowie zeitgenössischer Moderne und tritt in verschiedenen Formationen auf, unter anderem zusammen mit Maria Hafner und Florian Burgmayr (im Projekt Mimpfmöh), mit Maria Reiter (Akkordeonistin) oder im Ensemble SiTé (mit Alte Musik). Als Solist wirkt er bei zahlreichen zeitgenössischen Uraufführungen und literarisch-musikalischen Begleitprogrammen (z. B. Kafka-Projekte) mit.
Helmut Weigl, geboren in Olching bei Fürstenfeldbruck, absolvierte seine musikalische Ausbildung am Richard-Strauss-Konservatorium München, wo er unter der Leitung von Santiago Navascués die klassische Gitarre erlernte. Darüber hinaus studierte er bei Professor Matthias Seidel am Mozarteum das Fach Renaissancelaute. Nach Erlangung des akademischen Grades „Magister Artium“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München vertiefte er seine Expertise in historischer Aufführungspraxis und Generalbassspiel durch die Teilnahme an zahlreichen internationalen Meisterkursen. Helmut Weigl ist als Lautenist und Continuo-Spieler tätig und hat mit diversen renommierten Institutionen und Ensembles zusammengearbeitet, darunter der Bayerische Rundfunk, die Münchener Symphoniker e.V., das Staatstheater Augsburg, La Banda Augsburg, das Barockorchester L’arpa festante, die Arcis Vocalisten, das Gärtnerplatztheater, Bavaria Film, das Passionstheater Oberammergau und der Münchner Motettenchor, um nur einige zu nennen.
Auch das Jahr 2027 beginnen wir mit Schuberts Winterreise, diesmal schon zum 12. Mal. Aber diesmal ist die Besetzung ungewöhnlich. Seit 2016 singt zum ersten Mal wieder eine Frau diesen Liederzyklus in unserer Reihe: die Mezzosopranistin Isabel Grübl. Die in Nürnberg geborene Sängerin ist für ihr besonderes und dunkles Timbre bekannt und konzertierte bereits mit namhaften Orchestern, wie der Kammerphilharmonie Ingolstadt, dem Jewish Chamber Orchestra Hamburg, dem Detmolder Kammerorchester und den Bamberger Symphonikern. Auch im Konzertbereich ist sie deutschlandweit und darüber hinaus unterwegs, dabei reicht ihr Repertoire vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Werken. Begleitet wird sie am Klavier von dem bekannten und kongenialen Liedbegleiter Gerold Huber.
Eintritt: € 28; ermäßigt für Mitglieder € 23, für Schüler und Studierende unter 30J. € 10 Karten nur an der Abendkasse Reservierung empfohlen unter: info@kammermusik-pasing.de
2019 spielten Jakob Spahn und Jonathan Aner sämtliche Sonaten für Klavier und Violoncello von Ludwig van Beethoven in unserer Reihe. Natürlich steht im Beethoven-Jahr 2027 (200. Todestag) auch wieder ein Werk dieses Meisters auf der Liste, aber diesmal sind fünf weitere Komponisten in einem abwechslungsreichen Programm vertreten. Jakob Spahn war Stipendiat der „Karajan-Akademie“ bei den Berliner Philharmonikern, hat verschiedene Wettbewerbe gewonnen und kam 2011 als Solocellist zur Bayerischen Staatsoper. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Asien, Nord-und Südamerika. Als Professor lehrt er an der Musikhochschule Nürnberg und gibt regelmäßig Meisterkurse bei renommierten Festivals.
Foto: Felix Broede
Der Pianist Jonathan Aner trat im In- und Ausland mit führenden Orchestern auf, war Gast bei verschiedenen Festivals und konzertierte als Solist oder mit Kammermusik-Ensembles in Europa, Asien und Australien. 2024 erhielt er den Opus Klassik Preis. Seit 2010 ist er Professor für Klavierkammermusik und Leiter des Zentrums für Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.
Programm: Ludwig van Beethoven, Zwölf Variationen über das Thema „Ein Mädchen oder Weibchen“ aus Mozarts 'Zauberflöte', Op.66 für Cello und Klavier Felix Mendelssohn-Bartholdy, Sonate Nr.1 B-Dur, op.45 für Cello und Klavier Paul Ben-Haim, Drei Lieder ohne Worte op.30 für Violoncello und Klavier Nadia Boulanger, Trois pièces für Violoncello und Klavier Bohuslav Martinu, Cellosonate No.3 H.340 für Violoncello und Klavier
Eintritt: € 28; ermäßigt für Mitglieder € 23, für Schüler und Studierende unter 30J. € 10 Karten nur an der Abendkasse Reservierung empfohlen unter: info@kammermusik-pasing.de
Wir haben ein „tolles Duo“ (Paola De Piante Vicin) engagieren können: Luis Gonzales Llado, geboren in Madrid, studiert seit 2025 in der Meisterklasse der Hochschule für Musik und Theater München Neue Musik mit dem Hauptfach Klavier bei Prof. Adrian Oetiker. Aimar Tobalina Llamas (Geige) studiert ebenfalls in der Meisterklasse, allerdings an der Sibelius Akademie der University of the Arts in Helsinki. Die beiden haben für dieses Konzert ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Johannes Brahms (1833-1897) Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 Op. 100 in A-Dur (1886)
Arnold Schönberg (1874-1951) Phantasy for Violin with Accompaniment of the Piano Op. 47 (1949)
Joaquín Turina (1882-1949) Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 Op. 82 in G-Dur "Sonata española" (1934)
Maurice Ravel (1875-1937) Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 M. 77 in G-Dur (1927)
Eintritt: € 28; ermäßigt für Mitglieder € 23, für Schüler und Studierende unter 30J. € 10 Karten nur an der Abendkasse. Reservierung empfohlen unter: info@kammermusik-pasing.de
Aimar Tobalina (* 2003) ist ein spanischer Geiger, der in Helsinki lebt und wirkt. Dort absolviert er derzeit sein Masterstudium an der Sibelius-Akademie bei Réka Szilvay und Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilch. Nach seiner Ausbildung in Bilbao bei Carmen Gutiérrez und Laura Delgado schloss er 2024 sein Bachelorstudium in Finnland ab. Er war Gründungsmitglied des Ainola Quartets, mit dem er bei renommierten Festivals auftrat und 2025 das Finale des Internationalen Kammermusik-Wettbewerbs Antón García Abril erreichte. Seine kammermusikalische Tätigkeit reicht von Schubert, Schostakowitsch und Ligeti bis hin zu zeitgenössischen Werken und Uraufführungen. Als Orchestermusiker wirkte er als Konzertmeister des Helsinki Metropolitan Orchestra sowie des Orquesta de la Catedral von Bilbao und arbeitet regelmäßig mit der Tapiola Sinfonietta zusammen. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Musikern wie Christian Tetzlaff, Kerson Leong und Mario Hossen. Zudem wirkte er an verschiedenen Tonaufnahmen mit, darunter ein Album mit Werken von David del Puerto.
Luis González, geboren 2000 in Madrid, ist ein spanischer Pianist. Musikalisch wurde er zunächst von seinem Vater, Luciano González Sarmiento, geprägt, bevor er seine pianistische Ausbildung bei Javier Negrín in Madrid fortsetzte. 2019 zog er nach München, um an der Hochschule für Musik und Theater München den Bachelor of Music in der Klasse des Schweizer Pianisten Prof. Adrian Oetiker zu beginnen. Bei ihm absolvierte er später auch den Master of Music und begann 2025 zusätzlich den Masterstudiengang Neue Musik. Parallel dazu studiert er seit 2025 Philosophie im Bachelor of Arts an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Wesentliche künstlerische Impulse erhielt er durch Meisterkurse und Unterricht bei Vladimir Stoupel und Joaquín Achúcarro. Im Jahr 2026 wurde er mit dem Musikstipendium der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Zusätzlich erhielt er Förderungen von Yamaha Music Europe sowie von der Fundación Botín (Santander, Spanien). 2026 trat er als Solist unter der Leitung von Manuel Tévar im Kammermusiksaal des Auditorio Nacional in Madrid auf, wo er die Uraufführung des preisgekrönten Werkes der I Bienal de Composición „Manuel de Falla" spielte. Außerdem spielte er ein Solokonzert mit Werken der Neuen Musik im schwere reiter (München). Frühere Auftritte umfassen Konzerte beim Internationalen Festival Varna (Bulgarien, 2019 und 2025), beim Festival Estoril-Lisboa (2022) sowie in der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando in Madrid (2023). Ein wesentlicher Schwerpunkt seines Schaffens ist die zeitgenössische Musik. 2022 veröffentlichte er beim Label IBS Classical das Album Preludios para un joven pianista, für das er 19 iberische und hispano-amerikanische Komponistinnen und Komponisten mit jeweils einem Werk für Klavier solo beauftragte – darunter Tomás Marco, José Luis Turina, Jesús Torres, José Luis Campana, Iluminada Pérez Frutos und David del Puerto. Zudem arbeitete er eng mit Komponisten wie José María Sánchez-Verdú, Gustavo Díaz-Jerez und Isabel Urrutia an der Interpretation und Erarbeitung ihrer Werke. Er arbeitet regelmäßig mit dem Ensemble Oktopus der Hochschule für Musik und Theater München zusammen und kooperiert mit verschiedenen Institutionen im Bereich der zeitgenössischen Musik.
So. 11.04.2027, 19h: Yun-Ling Keng (Klavier) spielt J.S. Bach, M. Ravel, N. Kapustin, L. van Beethoven, J. Brahms, D. Suesse, F. Chopin; Kontrapunkt Klavierwerkstatt
Sa. 26.6.2027, 19 Uhr: Das Isura Quartett spielt ein reines Beethoven-Programm in der Kontrapunkt Klavierwerkstatt
Sollten Sie unter Krankheitssymptomen leiden, bleiben Sie bitte der Veranstaltung fern. Für die meisten Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter info@kammermusik-pasing.de . Die Teilnahme ist dann nur nach erfolgter Bestätigung möglich.